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Die Verkehrsregion und die Gemeinde finanzieren gemeinsam die Fahrradbrücke über das IJ

Die Finanzierung der neuen Oostbrug am IJ ist endlich abgeschlossen. Die Stadt Amsterdam und die Verkehrsregion haben gemeinsam beschlossen, sich die Kosten für den Bau der Brücke zu teilen und beim Bau zusammenzuarbeiten. Die Fertigstellung der Fahrrad- und Fußgängerbrücke, die eine Verbindung zwischen Azartplein und Johan van Hasseltweg bilden wird, ist frühestens im Jahr 2034 geplant.

Der Bedarf für die Oostbrug ist klar. Das IJ bildet eine wichtige Trennlinie zwischen Amsterdam Nord und dem Rest der Stadt, und die aktuellen Fährverbindungen sind häufig überlastet. Die neue Brücke wird die Erreichbarkeit von Noord erheblich verbessern. Radfahrer und Fußgänger sind nicht mehr auf die Fähre angewiesen, was eine reibungslosere und schnellere Fahrt ermöglicht. Für (Elektro-)Radfahrer bedeutet dies eine Zeitersparnis von etwa 10 bis 12 Minuten, wenn sie auf die Ostseite von Amsterdam fahren.

Neben der schnelleren Verbindung ist die Ostbrücke Verbinden Sie sich mit dem inneren Ring, dem Schnellradweg rund um das Zentrum von Amsterdam, der Radfahrern auch einen schnellen Zugang zum Stadtzentrum ermöglicht. Diese Verbesserung der Infrastruktur ist von entscheidender Bedeutung, da die Stadt und die Region weiter wachsen.

Die Kosten für den Bau der Brücke werden auf rund 300 Millionen Euro geschätzt. Die Gemeinde Amsterdam und die Verkehrsregion zahlen jeweils die Hälfte dieses Betrags. Darüber hinaus hat die Gemeinde Extrageld reserviert zur Schaffung sicherer Wege zur und von der Brücke. Obwohl der Regionalrat diesem Finanzierungsbeschluss noch zustimmen muss, sind die Erwartungen positiv.

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Stadträtin Melanie van der Horst zeigte sich zufrieden mit der Zusammenarbeit: „Eine feste Verbindung zwischen dem Norden und dem Rest der Stadt ist sowohl für die Einwohner Amsterdams als auch für die Gemeinden nördlich der Stadt von wesentlicher Bedeutung. Wir sehen ein enormes Wachstum bei der Zahl der Wohnungen und Arbeitsplätze in der Region und die Zahl der Menschen, die täglich den IJ überqueren wollen, nimmt weiter zu. Die Fähren sind diesem Wachstum nicht mehr gewachsen. Wir gehen davon aus, dass täglich zwischen 20.000 und 25.000 Menschen die neue Brücke nutzen werden.“

(Text geht unter dem Foto weiter)
Ostbrücke
Illustration: © Pitane Blue – Skizze der Oostbrug

Die Planungen für den Bau der Oostbrug sind bereits in vollem Gange. Die Gemeinde und die Verkehrsregion arbeiten mit dem Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, Rijkswaterstaat, der Provinz Nordholland, dem Hafen von Amsterdam und der Zentralen Nautischen Verwaltung zusammen, um die Pläne weiterzuentwickeln. Nach Fertigstellung der Planung wird über den Bau entschieden und der Auftrag an die Marktteilnehmer vergeben. Der eigentliche Baubeginn wird voraussichtlich im Jahr 2031 sein, die Lieferung ist frühestens im Jahr 2034 geplant.

Parallel zu den Plänen für die Ostbrücke gibt es auch Ideen für eine zweite Brücke über den IJ, die Westbrücke. Diese Brücke wird eine Verbindung zwischen dem NDSM-Kai im Norden von Amsterdam und der Danzigerkade im Westen von Amsterdam herstellen. Die Westbrücke wird zudem zu einer besseren Erreichbarkeit verschiedener Stadtteile beitragen und das Fährsystem weiter entlasten.

Diese Entwicklungen sind für die Stadt und die Region von großer Bedeutung, insbesondere jetzt, da Amsterdam weiter wächst und die Zahl der Einwohner und Arbeitsplätze steigt. Die neuen Infrastrukturprojekte wie die East Bridge und die künftige West Bridge spielen eine entscheidende Rolle dabei, diesem Wachstum Rechnung zu tragen und die Mobilität für Bewohner und Besucher zu verbessern.

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