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Was ändert sich für Unternehmer ab dem 1. Juli 2024?

Ab dem 1. Juli 2024 werden Unternehmer mit einer Reihe neuer Gesetze und Vorschriften konfrontiert, die erhebliche Auswirkungen auf ihre Geschäftstätigkeit haben werden. Eine der einschneidendsten Veränderungen betrifft den Einsatz von Elektrotransportern. Ab diesem Zeitpunkt ist für Elektrotransporter mit einem Gewicht zwischen 3.500 und 4.250 Kilogramm ein Führerschein der Klasse C1 erforderlich. Bisher reichte ein Führerschein der Klasse B aus, dies wird sich jedoch ändern, sodass Fahrer nun einen Lkw-Führerschein erwerben müssen, um diese Fahrzeuge fahren zu dürfen. Diese Regelung galt bisher für nichtelektrische Transporter, wird nun aber auf Elektrovarianten ausgeweitet.

Diese Änderung hat für viele Unternehmer erhebliche Konsequenzen, da viele Fahrer von Elektrotransportern derzeit keinen großen Führerschein besitzen. Dies kann zu zusätzlichen Kosten und Verwaltungsaufwand führen, da Fahrer nun zusätzliche Fahrstunden und Prüfungen absolvieren müssen, um den erforderlichen Führerschein zu erhalten. Darüber hinaus setzen die neuen Regelungen Unternehmer mit Nachhaltigkeitsambitionen unter Druck, da sie möglicherweise auf Transporter mit Dieselmotor umsteigen müssen. Dies widerspricht den Forderungen der Regierung nach mehr Nachhaltigkeit und könnte den Verkauf neuer Elektrotransporter erheblich verzögern.

Führerschein B

Verschiedene Organisationen, darunter VNO-NCW und MKB-Nederland, haben zuvor das Repräsentantenhaus aufgefordert, einzugreifen und sich für eine Ausweitung der Toleranzregelung einzusetzen, solange es keine neue Gesetzgebung gibt. Trotz dieser Forderungen wird das Programm wie geplant umgesetzt, was für viele Unternehmer eine Enttäuschung ist.

Unternehmer, die vor dem 1. Oktober 2023 in ein emissionsfreies Nutzfahrzeug mit einer zulässigen Gesamtmasse von 3.501 bis 4.250 Kilogramm investiert haben, dürfen dieses nach dem 1. Juli nur noch mit einem B-Führerschein fahren.

Nach Gesprächen mit der Europäischen Kommission und in Absprache mit Ministerin für Soziales und Beschäftigung Karien van Gennip und der Staatsanwaltschaft hat Mark Harbers von Infrastruktur und Wassermanagement beschlossen, die aktuelle Toleranzsituation unter bestimmten Bedingungen um ein Jahr zu verlängern. Gleichzeitig wird eine neue Allgemeinverfügung (AMvB) erarbeitet. Die scheidende Regierung will verhindern, dass Unternehmer mit einem schwereren emissionsfreien Nutzfahrzeug zwischen dem 1. Juli 2024 und dem Inkrafttreten neuer europäischer Vorschriften (der vierten Führerscheinrichtlinie) in Schwierigkeiten geraten.

(Text geht unter dem Foto weiter)

Arbeitgeber mit mehr als 100 Arbeitnehmern müssen verpachten von CO2Emissionen ihrer Bevölkerung registrieren. Hierzu zählen alle Dienstreisen und Pendelfahrten. Sie müssen hierüber jedes Jahr, spätestens bis zum 30. Juni, berichten. Stellen Sie sicher, dass Ihre Verwaltung in der Lage ist, im Jahr 2025 Daten zu übermitteln. Sie können (im Jahr 2025) wählen, nur über das 2. Halbjahr 2024 oder über das gesamte Jahr 2024 zu berichten. Welche Daten Sie benötigen, finden Sie im Leitfaden „Arbeiten zur Datenerhebung“. -bezogene persönliche Mobilität“. 

Mindestlohn

Änderungen im Bereich Arbeitsrecht und Sozialversicherung finden immer am 1. Januar und 1. Juli statt. Der Mindestlohn wird mit einer Erhöhung um 3,09 Prozent angepasst. Für Arbeitnehmer ab 21 Jahren bedeutet dies eine Erhöhung um 41 Cent pro Stunde, wodurch der Mindestlohn für Vollzeitbeschäftigte ab 21 Jahren von 13,27 Euro auf 13,68 Euro pro Stunde steigt. Durch diese Lohnerhöhung entstehen höhere Lohnkosten für Arbeitgeber, was insbesondere für Kleinunternehmer eine zusätzliche finanzielle Belastung bedeuten könnte.

Die zusätzlich zur halbjährlichen Indexierung geplante zusätzliche Steigerung um 1,2 Prozent wird jedoch nicht stattfinden. Grund dafür ist ein negatives Votum des Senats, das den Anstieg auf die genannten 3,09 Prozent begrenzt. Von dieser Erhöhung profitieren nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Menschen mit einer AOW- oder WW-Leistung. Ab dem 1. Juli müssen Arbeitgeber die neuen Beträge berücksichtigen und dafür sorgen, dass sie ihre Lohn- und Gehaltsabrechnung rechtzeitig an die neuen gesetzlichen Anforderungen anpassen.

Diese Reihe von Änderungen bedeutet, dass Unternehmer sich gut vorbereiten und möglicherweise ihre Geschäftsabläufe an die neuen Gesetze und Vorschriften anpassen müssen. Um unnötige Kosten und Komplikationen zu vermeiden, ist es für Unternehmer ratsam, sich rechtzeitig über den besten Umgang mit diesen Veränderungen zu informieren und beraten zu lassen.

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