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Er freut sich nun auf neue Herausforderungen außerhalb der Politik und dankt seinen Kollegen und Mitarbeitern für die Zusammenarbeit und das Vertrauen in den letzten Jahren.

Nachdem die Ministerposten nun unter den Parteien aufgeteilt sind und die Ankunft eines neuen Kabinetts bevorsteht, hat der scheidende Minister für Infrastruktur und Wasserwirtschaft Mark Harbers in den sozialen Medien seinen Rücktritt angekündigt. „Da werde ich nicht mehr dabei sein, es ist Zeit, etwas anderes zu machen“, schreibt er. Harbers blickt auf eine fünfzehnjährige Karriere in der nationalen Politik zurück, in der er im Repräsentantenhaus, als Staatssekretär für Justiz und Sicherheit und im aktuellen Kabinett als Minister für Infrastruktur und Wasserwirtschaft aktiv war.

Harbers blickt stolz auf seine Zeit im Ministerium zurück, in der er sich „mehr als zu Hause“ gefühlt hat. Schon in jungen Jahren hatte er eine Leidenschaft für alles, was antreibt, fliegt, segelt und fließt, und für ihn wurde ein Traum wahr, Pfarrer zu werden. „Der Dienst, in dem ich mich mehr als zu Hause gefühlt habe! Denn schon als Kind hatte ich eine Leidenschaft für alles, was fährt, fliegt, segelt und fließt. Es war wirklich ein wahrgewordener Traum, hier Minister zu sein, und jetzt bin ich glücklich, den Staffelstab weiterzugeben“, sagt Harbers.

Herausforderungen

Während seiner Amtszeit gab es viele Herausforderungen und Meilensteine. Harbers war unter anderem für den Beginn der größten Instandhaltungs- und Erneuerungsarbeiten an Straßen, Brücken, Wasserstraßen und Eisenbahnen in den Niederlanden verantwortlich. Er stellte eine moderne Vision der Mobilität für 2050 vor und verpflichtete sich, den negativen Trend bei der Verkehrs- und Fahrradsicherheit umzukehren. Er arbeitete auch an einer neuen Zukunftsperspektive für das Auto und legte eine solide Grundlage für die Luftfahrt der Zukunft, bei der Flughäfen im Gleichgewicht mit ihrer Umwelt sein müssen.

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Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt war die Wasserwirtschaft der Niederlande. Harbers betonte, dass das Land nicht nur vor Hochwasser geschützt werden müsse, sondern auch auf Dürre vorbereitet sein und für saubereres Wasser sorgen müsse. Außerdem engagierte er sich dafür, die Schifffahrt und Häfen nachhaltiger zu gestalten. Harbers hat in seiner Rolle als Minister leidenschaftlich an diesen und vielen anderen Themen gearbeitet.

(Text geht unter dem Foto weiter)
Markus Harbers
Foto: © Pitane Blue - Mark Harbers während der Tunneleröffnung in Eindhoven

Da seine Amtszeit nun zu Ende geht, freut sich Harbers auf ein neues Kapitel außerhalb der Politik. „Jetzt, nach all den Jahren, ist es Zeit für neue Aktivitäten. Ich weiß noch nicht, was ich tun werde, aber ich freue mich darauf, das Leben außerhalb der Politik in Den Haag zu erkunden“, sagt er.

Für Harbers war es ein Privileg, in den letzten fünfzehn Jahren für den VVD in Den Haag und davor in der Rotterdamer Politik zu arbeiten. Er ist dankbar für das Vertrauen, das ihm vom VVD entgegengebracht wurde, und dankt allen fantastischen Mitarbeitern des Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft. „Ich bin daher dankbar für das Vertrauen, das ich vom VVD erhalten habe“, schreibt Harbers. Er dankt auch allen fantastischen Mitarbeitern von IenW, die im Ministerium und im ganzen Land jeden Tag dafür sorgen, dass die Niederlande in Bewegung bleiben. „Und auch ein Dank an die Mitarbeiter im Repräsentantenhaus, die Abgeordneten in den verschiedenen Perioden und die Kollegen im Kabinett für die angenehme Zusammenarbeit. Ich wünsche den nächsten VVD-Ministern, allen Mitgliedern des nächsten Kabinetts und meinem Nachfolger viel Glück“, sagte Harbers.

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Mit seinem Abgang verliert die niederländische Politik einen engagierten und leidenschaftlichen Politiker. Harbers‘ Beiträge zur Infrastruktur und zum Wassermanagement hatten nachhaltige Auswirkungen und seine Arbeit, das niederländische Verkehrssystem nachhaltiger und sicherer zu machen, wird weiterleben. Sein Nachfolger wird über ein solides Fundament verfügen, auf dem er aufbauen kann, und Harbers selbst freut sich auf das, was die Zukunft außerhalb der politischen Arena für ihn bereithält.

Nachfolger

Der PVV-Abgeordnete Barry Madlener scheint der Hauptkandidat für das Amt des Ministers für Infrastruktur und Wasserwirtschaft im neuen Schoof-Kabinett zu sein. In jedem Fall geht dieser Ministerposten an die Partei von Geert Wilders, die auch den neuen Staatssekretär in diesem Ministerium stellen wird. Madlener, geboren 1969 in Leiden und aufgewachsen in Oostvoorne, beschäftigte sich während seiner politischen Karriere stets mit Infrastruktur und Wassermanagement. Während seiner ersten Amtszeit als Abgeordneter von 2006 bis 2009 war er Mitglied des Parlamentsausschusses für Verkehr, öffentliche Arbeiten und Wasserwirtschaft. 

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